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Ausstellungen in Moreshet

Ausstellungsstücke in Moreshet’s Ausstellungen als erzieherische Mittel

Moreshet, das Mordeachi Anielevich Shoah Bildungs- und Forschungszentrum  praesentieren  ständige und wechselnde Ausstellungen zu einer Vielfalt von Themen. Diese Ausstellungen sind der Öffentlichkeit zugänglich, aber dienen auch dem Bildungszentrum Moreshet als erzieherische Mittel. Sie ermöglichen Schülern über die Shoah auf experimentelle Art zu lernen. Die Seminare und ganztägigen Konferenzen, die in Moreshet abgehalten werden, kombinieren Workshops und Lesungen mit Besuchen in den Ausstellungen des Mordeachi Anielevich Memorial Museum. Wir sind davon überzeugt, dass die Nutzung von Kunst um das komplexe Thema “Shoah” zu unterrichten die Fähigkeit der Schüler unterstützt, ihre Gefühle zu erfahren, zu empfinden und auszudrücken.

 

 

 

 Ausstellungen zur Präsentation in Moreshet:

 

Die Reise zur Sehnsucht ihrer Seele: Immigration der Shoahüberlebenden nach Israel

 

Diese einzigartige Ausstellung untersucht die Aktivitäten von jüdischen Shoahüberlebenden, sogenannten “displaced persons” nach dem 2. Weltkrieg in Displaced Person Camps innerhalb der Organisation “Bericha”, und ihre Aktivitäten im Zuge  der heimlichen Immigration von Judens in das Mandatsgebiet Palästina entgegen britischer Restriktionen während der letzten Jahre britischer Herrschaft im Land. Nachdem die Überlebenden herausgefunden hatten, dass es kein Zuhause zum Zurückkehren gab, vereinigten sich viele von ihnen und entschieden nach “Eretz Israel” zu emmigrieren, “die Sehnsucht ihrer Seele”.

Die Überlebenden stahlen sich über die Grenzen, um Häfen zu erreichen, von denen sie nach Palästina segeln konnten. Obwohl die Tore nach Palästina für sie zu dieser Zeit geschlossen waren, setzen viele Schiffe mit jüdischen Flüchtlingen an Bord Segel nach Eretz Israel . Manche der Schiffe sanken auf tragische Weise, und Zehntausende der “illegalen Einwanderer” wurden von den Briten nach Zypern abgeschoben – die Insel des Exils.

Nach dem Elend des Krieges und dem Leid während der Shoah kamen tausende Shoahüberlebende in Israel an, um sich niederzulassen und ihre Existenzen wieder aufzubauen. 

Die Ausstellung besteht aus Dokumenten und Fotografien des Archivs Moreshet, die als Aufnahmen dieser historischen Periode dienen. Die Ausstellung präsentiert außerdem Bilder von fünf in der Organisation “Bericha” aktiven Shoahüberlebenden:

Yehezkel Kimchi, Chaim Bargal, Mula Ben-Haim, Shmuel Katz, and Shraga Weil.

 

Curator: Daniela Ozacky

Design: Yuval Danieli     

 

 

           

Luboml: Eine jüdische Welt, die zu existieren aufhörte

 

Diese Ausstellung, die komplett aus Fotografien besteht, erzählt die Geschichte der jüdische Stadt “Loboml” vor der Shoah und liefert einen flüchtigen Einblick in das lebendige tagtägliche Leben der jüdischen Städte Osteuropas, bekannt als “Städtls”. Die Ausstellung entdeckt die beachtenswerte jüdische Gemeinde, die in der Region “Volhynia” in Polen lebte und am Vorabend des Sukkotfestes im Oktober 1942 ermordet wurde.

Für die meisten ihrer Bewohner war Luboml nicht nur eine kleine jüdische Welt, sondern eine Welt für sich. Dort feierten sie Hochzeiten, Feiertage und andere Festlichkeiten, und die Ausübung der Religion fand neben den täglichen Aktivitäten als Teil des sozialen Lebens im Städtl.

Beim Betreten der Ausstellung werden die Besucher im Klang typischer Klezmermusik eingehüllt, die dazu dient, die einzigartige Atmosphäre der osteuropäischen Städtl wieder zuschaffen, so wie sie vor der Shoah existierten.

 

 

Gesichter des Widerstands: Frauen in der Shoah

 

Diese Ausstellung erkundet die historisch wichtige Rolle der Frauen während der Shoah und dem 2. Weltkrieg. Sie erzählt die Geschichte des Lebens und Kämpfens von dutzenden jüdischen und nichtjüdischen Frauen: Müttern, Kämpferinnen, Mitgliederinnen der Untergrundbewegung, und Retterinnen. Die von der Ausstellung ins Blickfeld gerückten Themen beinhalten das Leben der Frauen in Lagern und in Ghettos, ihren Dienst in den Armeen der Alliierten, und ihre Arbeit mit den Jugendbewegungen.

“Gesichter des Widerstandes” beleuchtet drei grundsätzliche Herausforderungen, mit denen Frauen gezwungenermaßen zurechtkommen mussten: ihrer Weiblichkeit, ihrem Jüdischsein, und ihrer Rolle als Kämpferinnen. Die Ausstellung legt außerdem große Betonung auf die Geschichten von einigen Frauen, die die Unterdrückung bezwangen, den Krieg überlebten, und ein neues Leben voller Entschlusskraft und Einfallsreichtum begannen.

 

 

Der Himmel war leer

 

Diese beeindruckende, bewegende Ausstellung präsentiert die Gemälde der gefeierten israelisch-kanadischen Malerin Esti Mayer, einer Holocaustüberlebenden der Zweiten Generation. Sie nutzt ihre Gemälde, um die Stille zu brechen, mit der sie seit ihrer Kindheit lebte. Mayer macht sich auf eine sensible und bedeutungsvolle persönliche Reise zu den Tiefen der traumatischen Zeit der Shoah. Durch eine Reihe von Gemälden erfährt sie ihre Emotionen, stellt Fragen und Überlegungen auf, und versucht zu fühlen, zu adressieren, zu lernen, und ihre Erinnerungen und Schriftstücke, die ihr ermöglichen werden, sich zu erinnern und niemals zu vergessen, unsterblich zu machen.

Die Ausstellung ist der Erinnerung ihres Großvaters Moritz Mayer gewidmet, der während des Holocausts umkam, und ihrer Großmutter Rozalia Winkler-Mayer. Die Künstlerin ist die Tochter von Yitzhak Mayer, einem früheren israelischen Botschafter in Belgien und der Schweiz,  der, im Dienst seines Landes, zum Kriegsschauplatz zurückkehrte, Jahrzehnte nachdem er von dort als Kind mit Mutter und Bruder gerettet wurde.

 

 

Die Turiysk – Ausstellung

 

Diese Ausstellung, die im Mordechai Anielevich Memorial Museum zu finden ist, erzählt die Geschichte des Städtls Turiysk, das im 11. Jahrhundert in der polnischen Region Volhynia gegründet wurde. Das Städtl wurde während der Shoah zerstört und nur wenigen ihrer Einwohner gelang es, zu überleben.

Durch Fotografien, mündliche Erklärungen, einen Film, und ein eindrucksvolles Modell von Turiysk, bietet die Ausstellung einen flüchtigen Einblick in das Leben eines der vielen Städtl, das vor der Shoah existierte. Das Leben in den Städtls war voller Aktivität im kulturellen und künstlerischen Bereich, sowie was Jugendbewegungen, Religion und hassidische  Dynastien betrifft. Wir in Moreshet glauben, dass es außerordentlich wichtig ist, jüdisches Leben, so wie es vor der Shoah existierte, zu präsentieren, sodass wir nicht nur von seiner Zerstörung, sondern auch von dem, was zerstört wurde, lernen mögen.  Es ist unsere Absicht, die bezaubernde Amosphäre, die einst die jüdischen Städtl Osteuropas umhüllte, durch die Unsterblichmachung der Juden der Städtl wieder zu erschaffen.

 

Diese Ausstellung wurde von Sam Boymel, einem Einheimischen von Turiysk, der die Massenerschießungen überlebte, den Partisanen beitrat, und an der Seite der sowjetischen Armee bis zur Befreiung kämpfte. Nach dem Krieg heiratete er und zog in die Staaten.

 

 

Arbeitszeiten und Kontaktinformationen

 

Ausstellungen und Präsentationen sind für Besucher von Sonntag bis Donnerstag von 8.00-16.00 Uhr geöffnet.

Wir empfehlen, Besuche vorzeitig festzulegen. Dazu kontaktieren Sie bitte:

 

Irit Hauben

Direktorin des Studien-und Forschungszentrum

D.N. (Mobile Post) Menashe,

Givat Haviva 37850

Telephone: +972-4-630-9261

+972-50-636-5738

Fax: +972-4-630-9305

iritmoreshet@gmail.com

www.moreshet.org

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